Petition Racing Pigeon Partners

Überzogene Gesetzgebung für den Transport von Brieftauben zwischen europäischen Ländern ist immer noch ein Problem

Trotz der kürzlich eingeführten Ausnahmeregelung für Wettflüge und Trainingsflüge hängt die neue europäische Tiergesundheitsgesetzgebung (auch bekannt als "Animal Health Law" oder AHL) immer noch wie eine dunkle Wolke über allen anderen Aktivitäten in unserem Taubensportsektor.

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass diese Gesetzgebung in ihrem Kampf gegen die Vogelgrippe den gesamten europäischen Taubensport einzuschränken droht. Für jede Verbringung von Sporttauben von einem europäischen Land in ein anderes wird ab dem 21. Oktober ein von der Regierung ausgestelltes Gesundheitszeugnis vorgeschrieben. Außerdem muss der Absender nachweisen können, dass die in ein anderes Land zu verbringenden Tauben vor dem Abflug mindestens 21 Tage ununterbrochen in seinem Schlag geblieben sind. Außerdem dürfen Brieftauben nur zwischen staatlich registrierten Absendern und Empfängern von einem Land in ein anderes verbracht werden. Dies betrifft sowohl Profis als auch Hobbyisten. Mit anderen Worten: Es betrifft jeden, der Brieftauben hält.

Wie heute bekannt ist, konnte dank der Lobbyarbeit der FCI, des KBDB und anderer nationaler europäischer Taubenverbände eine totale Katastrophe vermieden werden. Die Europäische Kommission hat zugestimmt, das Gesetz zu ändern, so dass Rennen und Trainingsflüge ohne Zertifizierung und 21 Tage Aufenthalt fortgesetzt werden können.

Trotz dieses wichtigen Sieges für den Sport gilt das Gesetz weiterhin für alle anderen Arten von Verbringungen, die nicht auf das Aussetzen von Tauben im Ausland abzielen. Für diese Verbringungen sind weiterhin eine 21-tägige Anwesenheit am Ausgangsort und ein Gesundheitszeugnis vorgeschrieben.

Konkret betrifft dies Bewegungen von und in ein anderes europäisches Land in Funktion von:

  • Tausch, Zusammenzucht, Handel, Verschenken etc. von Tauben mit/an einen Taubenzüchter im Ausland;
  • Die Rückgabe von zurückgeholten Tauben durch einen Wettflugveranstalter;
  • Rückführung von verlorenen Tauben;
  • Transport von Tauben zu einer Ausstellung, Preisverleihung oder einer anderen Veranstaltung;
  • Der Transport von Tauben zu einem Fotografen, Prüfer, Labor, einem Schlagwettbewerb, ...;
  • ...

Auch wenn die Tauben nur für eine sehr kurze Zeit ins Ausland gehen (z.B. ein paar Stunden), müssen sie, bevor sie in ihr Herkunftsland zurückkehren können, erneut 21 Tage am registrierten Abflugort im Ausland verbringen, und es muss erneut ein Gesundheitszeugnis ausgestellt werden (dieses Mal von den ausländischen Behörden), um die Verbringung zu erlauben.

Es versteht sich von selbst, dass diese Gesetzgebung in der Praxis extrem teure und undurchführbare Folgen haben wird und nicht nur das wirtschaftliche Gefüge unserer Branche schädigt, sondern auch negative Auswirkungen auf das Wohlergehen der Brieftauben haben wird.

Außerdem sind die vom Gesetzgeber auferlegten Maßnahmen für Brieftauben völlig unnötig, da sie nur in sehr seltenen Fällen selbst mit der Geflügelpest infiziert werden können und die Krankheit mit Sicherheit niemals auf andere Vögel übertragen. Dies wird durch die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen und Veröffentlichungen unterstützt.

Aus diesen Gründen startet die neue Interessengemeinschaft Racing Pigeon Partners (RPP) eine Petition, die in ganz Europa verteilt wird, um die unverhältnismäßigen Folgen der Gesetzgebung anzuprangern und eine Konsultation mit den zuständigen politischen Entscheidungsträgern auf nationaler und europäischer Ebene zu fordern.

RPP (https://racingpigeonpartners.com) wurde vor kurzem von PIPA, Herbots, Pigen, De Duif, Bricon und EPW mit der Mission gegründet, die wirtschaftlichen Interessen aller Taubenzüchter zu verteidigen.

RPP lädt alle ein, die Petition mit ihrem eigenen Namen zu unterschreiben, um ihre Unterstützung für diese Sache auszudrücken. Jede Unterschrift zählt.

Sie finden die Petition über den unten stehenden Link. Zögern Sie nicht, diese Petition mit allen zu teilen, die daran interessiert sind. Die Zukunft unseres Taubensports hängt davon ab.

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