6 Gründe, um die Gegenstände in der Umgebung Ihres Hundes zu desinfizieren

Hund sind selten untätig. Sie laufen draußen herum, balgen sich, kommen in Kontakt mit anderen Tieren und Hunden, und natürlich auch mit Ihnen und Ihren Kindern. Dies ist vielleicht auch einer der Gründe, warum Sie sich für einen Hund als Hausgenossen entschieden haben. Dennoch sollten wir kurz darüber nachdenken, welche Folgen dieses typische Hundeverhalten haben kann. Hunde kommen beim Spielen leicht in Berührung mit weniger sauberen Dingen wie Bakterien, Schimmelpilzen oder Viren, die ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit ihrer Menschen schaden können.

Und dann haben wir noch nichts über den Wassernapf gesagt. In neueren Untersuchungen eines Universitätsteams im Vereinten Königreich wurde gezeigt, dass der Wassernapf ein Infektionsherd von gefährlichen Bakterien ist. Daher empfiehlt es sich, die Gegenstände in der Umgebung Ihres Hundes regelmäßig zu desinfizieren. 

6 Gründe, um nach dem Reinigen zu desinfizieren

1. Der Wassernapf Ihres Hundes ist eine Brutstätte für Bakterien. Die sind nicht nur für den Hund gefährlich, sondern auch für Sie! Laut einer Studie der Hartpury University im Vereinigten Königreich enthalten Wassernäpfen unter anderem die potenziell tödlichen Koli-, Salmonellen- und MRSA-bakterien. Die Bakterien können alle von Hund auf Besitzer übertragen werden. Die Botschaft lautet also: regelmäßig erneuern, putzen und desinfizieren.

2. Manche Hunde sind echte Wasserratten. Nichts machen sie an einem warmen Sommertag lieber als ein erfrischendes Bad in dem erstbesten Wassergraben oder See zu nehmen. Das ist nicht immer hygienisch. Vor allem in stehenden Gewässern gibt es viele Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Larven, die Ihr Hund dann zu seinem Schlafplatz oder seinem Auflauf mitnimmt. Es empfiehlt sich daher, den Schlafplatz, die Gitterbox und den Auflauf Ihres Hundes regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

3. Haben Sie Kinder? Dann werden sie zwangsläufig früher oder später mit den Gegenständen am Schlafplatz Ihres Hundes in Berührung kommen, zum Beispiel mit seinem Kissen. Auch wenn Sie täglich die Haare entfernen, sind Hundekissen und -körbe nicht gerade die saubersten Dinge im Haus. Verwenden Sie daher nach dem Reinigen ein desinfizierendes Spray.

4. Wahrscheinlich wird Ihr Hund mit anderen Hunden in Kontakt kommen. Kontakt mit anderen Tieren bedeutet Ansteckungsgefahr, zum Beispiel Zwingerhusten oder eine ansteckende Infektion der oberen Atemwege. Um die Viren zu stoppen, sollten Sie neben oder nach dem Reinigen am besten auch eine Desinfektion vornehmen.

5. Haben Sie einen Ausstellungshund, der öfter an Ausstellungen teilnimmt? Dann sollten Sie den Aufenthaltsort Ihres Hundes regelmäßig mit desinfizierendem Spray behandeln. Durch die lang anhaltende Wirkung des Produkts verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Bakterien und Viren Ihren Hund erkranken lassen.

6. Trotz der Impfung tritt Parvovirose noch immer ziemlich häufig auf, vor allem bei Welpen. Oft bricht diese Krankheit erst mehrere Tage bis Wochen nach der Infektion aus. Die größte Gefahr des Parvovirus besteht darin, dass es sehr lange (bis zu einem Jahr) in der Umgebung überleben kann und gegen die meisten Desinfektionsmittel resistent ist. Es ist also möglich, dass ein Hund an Parvovirose erkrankt, weil ein Jahr zuvor ein infiziertes Tier an derselben Stelle war! Das Lebensumfeld Ihres Hundes zu desinfizieren, ist daher kein überflüssiger Luxus.

Der Wassernapf Ihres Hundes ist eine Brutstätte für Bakterien. Die sind nicht nur für den Hund gefährlich, sondern auch für Sie!

Fazit

Sind Sie überzeugt von der Notwendigkeit, die Dinge, mit denen Ihr Hund in Berührung kommt, regelmäßig zu desinfizieren? Dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Wenn Sie die Schlafumgebung, die Gitterbox oder den Auslauf bereits gereinigt haben, ist das Desinfizieren kein großer Aufwand mehr.

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