Alpakas im Garten: Was Sie wissen sollten

Alpakas sind robuste Tiere, die ursprünglich aus den trockenen Hochgebirgen Südamerikas stammen. Inzwischen werden sie immer häufiger auch bei uns gehalten, was nicht verwundert: Alpakas sind freundliche, neugierige Tiere, die leicht zu handhaben sind und im Gegensatz zu anderen Lamas selten spucken.

Für ein gesundes und glückliches Alpaka sollte eine Weidefläche von etwa 1.000 bis 1.500 Quadratmetern (etwa 1/4 bis 1/3 Hektar) pro Tier bereitgestellt werden. Diese Empfehlung kann je nach Gras- und Bodenqualität variieren. Alpakas fühlen sich am wohlsten in kleinen Gruppen von etwa sechs Tieren, denn sie sind sehr soziale Tiere.

Als Tiere der Anden können Alpakas das ganze Jahr über im Freien leben, benötigen jedoch Schutz vor Regen, starkem Wind und direkter Sonneneinstrahlung. Obwohl sie sich gut in unwegsamem Gelände bewegen können, kann feuchter und sumpfiger Boden ihre Hufe erweichen und sie anfälliger für Hufüberwucherung machen. Ein stabiler 1,50 Meter hoher Zaun reicht aus, da Alpakas in der Regel friedlich sind und nicht dazu neigen, zu entkommen.

Alpakas haben einen einfachen Speiseplan, der jedoch ergänzt werden kann. Sie sind an spärliches Gras gewöhnt, doch im Winter, wenn die Gräser weniger werden oder von Schnee bedeckt sind, muss zusätzlich Heu gefüttert werden. Hochwertiges Heu (vorzugsweise Gras- oder Weideheu) ist unerlässlich, um ihren Faserbedarf zu decken, der für eine gute Verdauung wichtig ist. Vermeiden Sie Heu mit zu viel Klee oder Luzerne, da es zu proteinreich sein kann.

Stellen Sie zudem sicher, dass immer frisches, nicht gefrorenes Trinkwasser zur Verfügung steht, und bieten Sie einen Mineralblock an, um den Nährstoffbedarf zu decken. Obwohl Alpakas genügsame Tiere sind, ist gutes Raufutter, besonders im Winter, unverzichtbar. Regelmäßiges Entwurmen, Scheren, Hufpflege und Zahnpflege gehören zu den wichtigsten Pflege- und Gesundheitsmaßnahmen, die Alpakas benötigen.

Alpakas sind gutmütige, neugierige Tiere, die leicht zu handhaben sind und im Gegensatz zu anderen Lamas selten spucken

Wintertipps:

  • Frisches Trinkwasser bereitstellen (kein gefrorenes Wasser)
  • Heu von guter Qualität füttern, vorzugsweise Gras- oder Weideheu
  • Heu mit zu viel Klee oder Luzerne vermeiden, da es zu proteinreich sein kann
  • Einen Mineralblock anbieten, um zusätzliche Nährstoffe zu liefern

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