Bewegung ist für jeden Hund wichtig, auch während der Wintermonate. Gleichzeitig ist es etwas ganz Besonderes, mit seinem Hund über winterliche Wege und Straßen zu gehen und den knirschenden Schnee unter sich zu fühlen. Aber: Ein strammer Winterspaziergang mit Ihrem Hund, wie können Sie diesen sicher und schön gestalten?
Während des Spaziergangs
Bei einem erfrischenden Winterspaziergang ist eine der größten Gefahren für Ihren Hund zweifelsohne das Streusalz. Dieses kann die weichen Ballen an den Hundepfoten reizen und zu Schmerzen führen.
Vor dem Spaziergang können Sie zwischen den Zehen und Ballen Ihres Hundes eine Schicht Vaseline oder Milchfett auftragen. Hierdurch sind die Pfoten nicht nur vor der Reizung durch Streusalz geschützt, sondern auch vor trockener und rissiger Haut.
Vorsichtig mit Ihrem Hund in den Schnee
Ihr Hund wird wahrscheinlich in den Schnee beißen. Das ist eigentlich kein Problem, aber achten Sie darauf, dass Ihr Haustier nicht zu viel Schnee frisst. Die Kälte kann nämlich eine Reihe an Beschwerden mit sich bringen, wie z.B. Übelkeit, Krämpfe oder Durchfall.
Vermeiden Sie außerdem vereiste Stellen: Nicht nur Menschen verletzen sich, wenn sie ausrutschen. Auch Hunde können sich bei einer Rutschpartie an Muskeln, Sehnen oder Gelenken weh tun. Lassen Sie Ihre Hunde nicht über zugefrorene Teiche oder Bäche laufen. Wenn Ihr Vierbeiner durchs Eis bricht, ist das Risiko auf Ertrinken oder Unterkühlung besonders groß.
Jäckchen
Nicht jeder Hund verträgt kaltes Wetter. Für kurzhaarige, kleine, junge oder ältere Hunde (Welpe oder Hunde älter als sieben Jahre) kann ein Jäckchen von Vorteil sein. Eine zusätzliche Schutzschicht hält sie warm und trocken. Außerdem klebt der Schnee nicht mehr am Fell des Hundes fest. Wenn Sie in Bewegung bleiben, erkältet sich Ihr Hund nicht so schnell.
In den kalten Wintermonaten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie draußen unterwegs sind, wenn es (bereits wieder) dunkel ist. Bleiben Sie mit reflektierenden Jäckchen, Halsbändern oder Leinen für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar. Bleiben Sie in Bewegung, damit es Ihnen und Ihrem Hund nicht kalt wird.
Nach dem Spaziergang
Spülen Sie die Pfoten Ihres Hundes mit lauwarmem Wasser ab oder reinigen Sie sie mit einem feuchten Tuch. Stellen Sie fest, dass die Ballen trotz Vaseline beschädigt sind? Dann können Hundeschuhe eine Alternative sein, oder fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
Hat Ihr Hund einen Spaziergang im Schnee gemacht? Dann wird er einen warmen, trockenen und gemütlichen Platz mögen. Richten Sie diesen nicht zu nahe an Öfen oder Heizkörpern ein, damit Ihr Liebling sich nicht verbrennt.
Im Winter muss Ihr Hund möglicherweise viel Energie aufwenden, um sich warmzuhalten. Es kann daher sinnvoll sein, in Absprache mit Ihrem Tierarzt auf eine energiereichere Ernährung umzustellen. Ein Vitaminboost kann in den dunkleren Monaten ebenso sinnvoll sein wie bei uns Menschen.